Gesundheitliche Probleme

Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann zu verschiedenen Problemen führen

Ein Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann verschiedene Auswirkungen haben, z. B. muffiger Geruch unklarer Herkunft oder vermehrtes Vorkommen von Kleininsekten wie z. B. Silberfische, aber leider auch massive gesundheitliche Probleme für die Bewohner.

 

Schimmelpilzsporen befinden sich ganz natürlich in der Luft und damit auch in geringer Konzentration in Innenräumen.

 

Finden die verschiedenen Schimmelpilzesporen in Innenräumen allerdings perfekte Lebensbedingungen vor, siedeln sie sich an und bilden Fruchtstände, die oft als pinselförmige Ausflockungen in fast allen möglichen Farben, wenn sichtbar wahrgenommen werden können. Die Gefahr für die Gesundheit steigt damit stark an, denn diese Pilze bilden folglich Stoffwechselprodukte und reichern die Innenluft damit in hoher Konzentration an. Eine Vielzahl derer ist flüchtig und wird als MVOC (Microbial Volatile Organic Compounds) bezeichnet.

 

Diese MVOC können auch durch Bauteile wie Zementfugen, Gipskartonplatten, Tapeten etc. ausgasen, falls der Schimmelpilz sich unsichtbar hinter solchen Bauteilen angesiedelt hat. Experten gehen davon aus, dass weniger als 20% der Schimmelpilze in Innenräumen zu sehen sind, in über 80% der Kontaminationen handelt es sich um versteckten Schimmelpilzbefall. Dieser ist für die menschliche Sensorik meist weder optisch noch geruchlich wahrnehmbar.

 

Für die feine Spürnase des darauf trainierten Hundes ist dieser Befall jedoch detektierbar.

 

Aufgrund der Verschiedenartigkeit der vielen vorkommenden Schimmelpilze in Innenräumen können durch Schimmelpilze entsprechend verschiedene Krankheitsbilder verursacht werden:

 

  • Asthma
  • verstopfte oder fließende Nase
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündungen
  • chronische Bronchitis
  • häufige Infektanfälligkeit
  • Wahrnehmungsstörungen
  • geschwollene, brennende oder juckende Augen
  • Konzentrationsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Abgeschlagenheit / Erschöpfung
  • Schlafstörungen
  • Hautreaktionen wie Neurodermitis
  • Magen- Darmprobleme
  • rheumaähnliche Beschwerden  

 

Beim Auftreten der genannten Gesundheitsprobleme ist es angeraten, die Innenräume auf Schimmelpilzbefall untersuchen zu lassen.

 

Bei starken Konzentrationen können Schimmelpilze sogar Organe wie die Lungen, den Magen, den Darm oder das Nervensystem befallen und schwere Infektionen auslösen. Auch entzündliche Prozesse im Körper wie Gelenkentzündungen können durch die Toxine der Pilze getriggert werden. Die Weltumweltgesundheitsorganisation (WHO) geht zudem davon aus, dass das Risiko für Atemwegserkrankungen und Asthma um bis zu 75% steigt, wenn Menschen dauerhaft Schimmelpilzen in Innenräumen ausgesetzt sind.

 

Besonders Allergiker, immungeschwächte Personen oder Personen mit schweren Grunderkrankungen sollten daher sicherstellen, dass sie keinen (versteckten) Schimmelpilzquellen in ihren Wohnräumen ausgesetzt sind.

 

 


Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann zu verschiedenen Problemen führen.

Ein Schimmelpilzbefall in Innenräumen kann verschiedene Auswirkungen haben, z.B. muffiger Geruch unklarer Herkunft oder vermehrtes Vorkommen von Kleininsekten.

Die Bausubstanz eines Gebäudes ist durch Schimmelpilzbefall stark gefährdet.

Es können aber vor allem folgende gesundheitliche Beschwerden auftreten:

  • verstopfte oder fließende Nase
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • geschwollene und/oder juckende Augen
  • Hautreaktionen
  • Kopfschmerzen
  • häufige Infektanfälligkeit
  • rheumaähnliche Beschwerden (bei bestimmten Mikroorganismen)

Beim Auftreten der genannten Probleme sollten die Innenräume auf Schimmelpilzbefall untersucht werden.

Die in dieser Wohnung lebende Familie, wurde durch den versteckten Schimmelpilzbefall hinter der Tapete krank.